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Jahrestagung "Society of Competitive Intelligence Professionals (SCIP)" 2008 in San Diego

Dieses Jahr werde ich wiederum an der SCIP Jahrestagung vom 14-17. April 2008 in San Diego, Kalifornien teilnehmen.

Diesmal ohne aktive Rolle (ich werde in diesem Jahr die Europäische SCIP Jahrestagung im Oktober 2008 in Italien als Organisationskomittee-Mitglied unterstützen, Details werde ich wie immer hier im Blog veröffentlichen), werde ich zahlreiche der etwa 70 angebotenen Kurse und Workshops wahrnehmen.

Wenn die Konferenz nur halb so gut wird wie die letztjährige in Manhattan, dann hat sich die Reise bereits gelohnt.

Die Konferenz ist dieses Jahr in diese Kategorien unterteilt:
- Competitive Intelligence (Konkurrenzanalyse/Marktforschung) Offensive
- Competitive Intelligence Defensive
- Wichtige Expertise für Competitive Intelligence (Konkurrenzanalyse/Marktforschung)
- Professionelle Effektivität
- Akademische Forschung & Innovation in Konkurrenzanalyse & Marktforschung
- Expertendiskussionen

Für die diesjährige Jahrestagung sucht SCIP derzeit wieder Freiwillige um die Veranstaltung erfolgreich aufzusetzen und vor Ort zu unterstützen:
• Rückmeldung und Kommentare zur Gestaltung der Konferenz (Ideen zu Vorträgen, Inhalten und Prozessen, Verbesserungen, Konferenzkonzept in Verbindung mit eigenen Erfahrungen aus der Vergangenheit als Konferenzteilnehmer und/oder Organisator)
• Aktive Einflussnahme auf die Selektierung der Sprecher (inklusive inhaltliches Zusammenpassen der verschiedenen Themengebiete)
• Interaktion mit den Vortragenden und anderen aktiven Teilnehmern (Heuern von Sprechern, bewerben der Themen und Aktiven, beantworten auftauchender Fragen, Zusammenarbeit mit SCIP Angestellten und anderen Freiwilligen
• Logistikarbeiten (Inhalte sammeln, Präsentationen vorselektieren und prüfen, Fokus setzen) invite presenters as needed)
• Andere Aufgaben wenn benötigt

Wenn Sie sich als Freiwilliger melden wollen, können Sie das direkt auf der SCIP Webseite tun. Vorteile für Freiwillge sind:
• Gratis Konferenzteilnahme 19.-20. April 2008
• Eine gratis Nacht im Hotel inklusive Zimmerpreis und Steuer

Falls Sie vor der Konferenz Kontakt mit mir aufnehmen wollen, bitte benutzen Sie das Kontaktformular hier. Vielleicht können wir uns in San Diego treffen…

Vortrag "Zentralisierung einer Marktforschungsabteilung". Zürich, 18. September 2007

Der Schweizer Dachverband für Marktforschung und Konkurrenzanalyse "Swiss Competitive Intelligence Alliance (SCIA)" - swisscia.org lud mich ein, einen Vortrag zu halten, der auf einer Fallstudie beruht, die ich zu verschiedenen Anlässen in Europa und Nordamerika vorstellen werde.

Basierend auf meiner Verantwortung für Marktforschung und Konkurrenzanalyse bei Ciba in Basel verfasste ich zudem ein Kapitel des SCIP Buches "Starting a Competitive Intelligence Function" (Erscheint Anfang 2008) mit dem Titel "Harmonizing Competitive Intelligence in a Traditional Industry Corporation".

Der Vortrag "Zentralisierung einer Marktforschungsabteilung" wurde von mir in englischer Sprache gehalten. Im Auditorium fanden sich Marktforscher der führenden Schweizer Grossunternehmen: Clariant, Holcim, Jet Aviation, Nestlé, Phonak, Siemens, Syngenta, Swiss Life und viele andere.

Mein Vorredner, Markko Vaarnas, CEO Novintel OY und GIA - Global Intelligence Alliance, mit dem ich am Vorabend eine äusserst interessante Dinner Diskussion über den Status Quo der Europäischen Marktforschungsindustrie führen durfte, trat den Beweis an, dass Marktforscher ohne marktorientierte Verbindung von Technologie und Analyseservice global schlecht ausgestattet sind.

Im Laufe meines Vortrages und vor allem während der anschliessenden Apero Diskussionen wurde wiederum klar, dass sich unsere Profession in Europe doch noch in einem recht frühen Entwicklungsstadium befindet.

Der Wille und Enthusiasmus allerdings schienen deutlich durch wobei bemerkenswert ist, dass vor allem Schweizer Firmen klar in drei Gruppen aufzuteilen sind:
- KMU's mit keinem bis rudimentärem Interesse an Marktforschung
- Mittlere bis grosse Unternehmen die sich mit der Thematik auseinandersetzen um eventuelle Entwicklungen nicht zu verpassen
- Globale Grossunternehmen die verstanden haben, dass eine rückständige Marktforschung und Konkurrenzanalyse zu Wettbewerbsnachteilen führt

Dabei bedindet sich aus meiner Sicht die dritte Gruppe in der Phase das bereits installierte Potential zu professionalisieren wobei die zweite Gruppe erste Gehversuche mit minimalen Kapazitäten unternimmt, allerdings bereits erste Erfahrungen der "early adopters" aufnehmen und gar umsetzen kann.

Alles in allem stimmte mich die Veranstaltung eher optimistisch für die Zukunft der Marktforschung in der Schweiz.

Mit SCIA hat dieser hoch verdichtete und wichtige europäische Wirtschaftsstandort eine übersichtliche und motivierte Dachorganisation zur Seite, die es im ersten Jahr seit Bestehen bereits verstanden hat wichtigste und grösste Unternehmen an die Thematik zu binden.

Firmenbewertung durch eigene Mitarbeiter

Darauf haben viele gewartet: endlich mal ehrlich öffentlich die eigene (oder die ehemalige) Firma beurteilen!

kununu bietet dafür eine ideale Platform: sehr simple und einfach praktisch. Über sich selber sagt kununu:

"Kununu ist eine ernsthaft betriebene Arbeitgeber-Bewertungsplattform. Kununu bietet Arbeitnehmern die Möglichkeit Ihre Erfahrungen mit Arbeitgebern zu veröffentlichen. DIE BEWERTUNGEN ERFOLGEN KOSTENLOS UND ANONYM! "

Ich mag diesen demokratischen Ansatz. Wer hätte, vor dem Antritt einer neuen Stelle, nicht gerne mal einen internen Einblick gehabt? Mit kununu wird das möglich(er) sein. Allerdings nur falls die Anzahl der Aktiven ein Mindestmass übertrifft damit die Ergebnisse wirklich representativ sind.

Und unter der Voraussetzung, dass die kununu Betreiber es ersnt meinen mit der o.g. Aussage und genug Resourcen hinter die Zuverlässigkeit und Glaubwürdigkeit bringen.

Hier geht's zu kununu.

Entwicklungspotential von Intranets: Vier extreme Szenarien

In meiner Funktion als Leiter der elektronischen Kommunikation im Ciba Konzern migrierten wir über 60 lokale Inranets und Portale auf über 100 Servern auf ein globales Intranet mit 68 regionalen Ablegern auf 12 Server.

Diese Herausforderung und viele andere Aufgaben konnten auch mit Hilfe der spezialisierten Workshops von STIMMT, Zürich angegangen und verwirklicht werden. Die Intranet Breakfasts die ich in 2004 und 2005 besuchte, sind sehr gut dokumentiert und beinhalten viele der erarbeiteten Inhalte (Intranet Report 2004 / Vision eines perfekten Intranets / Vision eines perfekten Intranets / Case Studies).

Teilnehmer der grössten Schweizer Unternehmen (Endress+Hauser, Ringier, Mettler Toledo, Manor, Rieter, Swiss Re, Kuoni, Sulzer, SBB, PAX, Zurich Financial Services, Raiffeisen, Valiant, Swisscom, Syngenta, Ciba) erarbeiteten Theorien perfekter Intranets in mehreren Sitzungen.

Im Besonderen der Workshop "Entwicklungspotential von Intranets: Vier extreme Szenarien" half auf verschiedenen Ebenen eine moderne Platform der internen Kommunikation und interaktiven Arbeitsumgebung zu schaffen.

Mit der Problemstellung "Zentraler Zugang zu Informationen -
Wenig strukturierte Informationen die im Unternehmen produziert werden, sind zentral gespeichert und einfach zugänglich." mein Team erarbeitete einen Lösungsansatz eines simulierten global tätigen Beratungsunternehmens mit 3000 - 5000 Mitarbeitern.


Als zentrales Portal mit dezentraler Bewirtschaftung, Vereinfachung der Informationsflüsse und einer modernen Matrixorganisation konzipierten wir ein Portal, das zentralen Zugang zu allen Inhalten ermöglichen sollte und wo Dokument Management Systeme alle Datei-Server ersetzen sollte.

Neben einem zentralen Research Board das die Qualitätssicherung der Inhalte übernehmen sollte, müssten E-Learning Programme und Helpdesk die Einführung und den Benutzungserfolg sichern. Details dieser Projektarbeit und die Resultate der anderen Arbeitsgruppen können im angefügten (unten) .pdf Dokument studiert werden.

Online Link (.pdf)
Offline Link (.pdf)